trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft

Aktuell

Unsere Wanderausstellung befindet sich immer in Bewegung und ist an vielen Orten zusehen.

Hier ein paar Impressionen vom Aufbau im MDR Funkhaus in Magdeburg. Weitere Ausstellungsorte findet Ihr in unserem Ausstellungskalender.


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Kommunikation ist unsere Aufgabe

Vom 25. November bis 1. Dezember 2017 war die Wanderaustellung Trauertatoo im Trauerzentrum Seemann & Söhne in Hamburg.

Warum haben wir diese Ausstellung gemacht?



Um einen persönlichen Verlust begreifen zu können, um Trauer zu verarbeiten, muss die Trauer durchlebt werden. In unserer sich immer schneller drehenden Welt ist es die Aufgabe eines Beerdigungsinstitut darauf Aufmerksam zu machen, dass Trauer Raum & Zeit braucht. 

Wir sind der Ansicht, dass ein Bestattungsinstitut neben dem bürokratischen Aspekt,
eine kulturelle Aufgabe und damit auch immer eine gesamt gesellschaftliche Pflicht hat.


Wenn uns der Boden unter den Füßen entrissen wird, müssen wir uns neu sortieren.
Wir fragen nach dem Sinn. Wir fragen nach unserer Identität.
 Wir entwicklen u.a. daraus das Bewusstsein, dass es nicht darauf ankommt, wer wir nicht sind, sondern wer wir sind. Dieses Besinnen ist der Grundstein für eine selbstbewusste Gesellschaft. 
Dieses Selbstbewusstsein ist ausschlaggebend für das gesamt gesellschaftliche Wohl, um in einer globalisierten Welt unseren eigenen Platz und den Platz anderer zu erkennen und zu respektieren. 

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Veranstaltung zum Totensonntag, in Jeßnitz in der Kirche

Danke noch einmal von mir und im Namen von Antea Bestattungen , dass wir einen Teil eurer Ausstellung nutzen durften.

 

Auch bei uns ist die Ausstellung sehr gut angekommen, alle Angehörigen und Gäste, die bei uns zu Gast waren, haben sich auch die Ausstellung angesehen, waren sehr angetan und es gab sehr interessante Gespräche.

 

Liebe Grüße, Janina

Antea Bestattungen, Bitterfeld


Ausstellung im Frauenzentrum Wolfen

Wolfen -

"Tattoo? Ja, Tattoo! Gestochene Bilder auf ihrer Haut zeigen Frauen und Männer in einer Ausstellung, die derzeit im Frauenzentrum Wolfen zu sehen ist.

Es sind keine Tattoos, die aus einer Laune heraus entstanden sind. Die Bilder sind Ausdruck eines großen emotionalen Einschnitts im Leben dieser Menschen. Sie berichten von Verlust, von Tod. Und so sind die Trauer-Tattoos etwas sehr Intimes. Sie lassen einen tiefen Blick in die verwundete Seele zu und öffnen so wohl den allermeisten Betrachtern das Herz.

Wer sich darauf einlässt, spürt das Wesentliche - neben den Tränen nämlich auch das empfundene Glück, mit dem verstorbenen Menschen ein Stück im Leben gemeinsam gelebt zu haben oder gegangen zu sein. Und deshalb gehen die Bilder im wahrsten Sinne unter die Haut." So schreibt die MZ am 18.November (Link).

 

Ausstellung "Trauertattoo" in Wolfen im Frauenzentrum, November 2017
Ausstellung "Trauertattoo" in Wolfen im Frauenzentrum, November 2017

Das Ausstellung in Wolfen kam durch die Zusammenarbeit des Vereins „Frauen helfen Frauen“, den Sternenkindern Anhalt-Bitterfeld, Antea Bestattungen sowie dem Verein „Hospiz Wolfen“ zustande.

 

Die Ausstellung ist bis zum 23. November im Frauenzentrum Wolfen zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das Frauenzentrum in der Fritz-Weineck-Straße in Wolfen ist jeweils Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 14.30 Uhr geöffnet.

 

 

– Quelle: https://www.mz-web.de/28865092 ©2017


Grassi Museum Leipzig

Wir stellen unser Projekt im Grassi Museum in Leipzig am 24. Oktober 2017 um 19:00 Uhr vor. 

 

Katrin Hartig moderiert eine Abendveranstaltung zum Trauertattoo. Protagonisten unseres Buches werden an dem Abend live dabei sein und für Fragen und substanzielle Unterhaltungen "Rede und Antwort" stehen. Auch die Autorinnen werden sich äußern.

Die Abendveranstaltung ist Teil eines spannenden Ausstellungsprojektes des Grassi Museums für Völkerkunde in Leipzig.

Grassi invites #4: Tattoo und Piercing – Die Welt unter der Haut

Ausstellung: Teil II: (un)covered

 

22.09. - 07.01.2018

 

Das „Living Archive“ bildet die Grundlage für die folgende Ausstellung (un)covered, vom 22. September 2017 bis 7. Januar 2018, den zweiten Teil des Projekts. Ausgehend von den zahlreichen Geschichten und Fotografien entsteht von der lokalen Perspektive ausgehend eine globale Schau. Anhand von Objekten, Fotografien, Zeichnungen aus den Sammlungen der Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut und Performances sowie zeitgenössische Kunst eröffnet das Museum neue Perspektiven auf das intime, aber immer öfter sichtbare Thema der Tattoos und Piercings.

GRASSI invites

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Ausstellung im Tattoo-Museum Aue

"Uns Mitgliedern der Selbsthilfegruppe "Verwaiste Eltern" Aue-Szb hat das Thema sehr bewegt und wir haben alle es für gut empfunden, wenn sich Hinterbliebene und Freunde ein Tattoo stechen und somit ihre Liebe, Freundschaft zum Verstorbenen bekunden. 

Wir fanden die Ausstellung interessant und bewegend, sie ging uns unter die Haut!

Danke und herzlichst"

 

Iris Leistner

von den "Verwaisten Eltern“ Aue

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