trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft

Aktuell

Unsere Wanderausstellung befindet sich immer in Bewegung und ist an vielen Orten zusehen.

Hier ein paar Impressionen vom Aufbau im MDR Funkhaus in Magdeburg. Weitere Ausstellungsorte findet Ihr in unserem Ausstellungskalender.


Bis 23.11.2017, Frauenzentrum Wolfen




BLOG

Ausstellung im Frauenzentrum Wolfen

Wolfen -

"Tattoo? Ja, Tattoo! Gestochene Bilder auf ihrer Haut zeigen Frauen und Männer in einer Ausstellung, die derzeit im Frauenzentrum Wolfen zu sehen ist.

Es sind keine Tattoos, die aus einer Laune heraus entstanden sind. Die Bilder sind Ausdruck eines großen emotionalen Einschnitts im Leben dieser Menschen. Sie berichten von Verlust, von Tod. Und so sind die Trauer-Tattoos etwas sehr Intimes. Sie lassen einen tiefen Blick in die verwundete Seele zu und öffnen so wohl den allermeisten Betrachtern das Herz.

Wer sich darauf einlässt, spürt das Wesentliche - neben den Tränen nämlich auch das empfundene Glück, mit dem verstorbenen Menschen ein Stück im Leben gemeinsam gelebt zu haben oder gegangen zu sein. Und deshalb gehen die Bilder im wahrsten Sinne unter die Haut." So schreibt die MZ am 18.November (Link).

 

Ausstellung "Trauertattoo" in Wolfen im Frauenzentrum, November 2017
Ausstellung "Trauertattoo" in Wolfen im Frauenzentrum, November 2017

Das Ausstellung in Wolfen kam durch die Zusammenarbeit des Vereins „Frauen helfen Frauen“, den Sternenkindern Anhalt-Bitterfeld, Antea Bestattungen sowie dem Verein „Hospiz Wolfen“ zustande.

 

Die Ausstellung ist bis zum 23. November im Frauenzentrum Wolfen zu sehen. Der Eintritt ist frei. Das Frauenzentrum in der Fritz-Weineck-Straße in Wolfen ist jeweils Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 14.30 Uhr geöffnet.

 

 

– Quelle: https://www.mz-web.de/28865092 ©2017


Grassi Museum Leipzig

Wir stellen unser Projekt im Grassi Museum in Leipzig am 24. Oktober 2017 um 19:00 Uhr vor. 

 

Katrin Hartig moderiert eine Abendveranstaltung zum Trauertattoo. Protagonisten unseres Buches werden an dem Abend live dabei sein und für Fragen und substanzielle Unterhaltungen "Rede und Antwort" stehen. Auch die Autorinnen werden sich äußern.

Die Abendveranstaltung ist Teil eines spannenden Ausstellungsprojektes des Grassi Museums für Völkerkunde in Leipzig.

Grassi invites #4: Tattoo und Piercing – Die Welt unter der Haut

Ausstellung: Teil II: (un)covered

 

22.09. - 07.01.2018

 

Das „Living Archive“ bildet die Grundlage für die folgende Ausstellung (un)covered, vom 22. September 2017 bis 7. Januar 2018, den zweiten Teil des Projekts. Ausgehend von den zahlreichen Geschichten und Fotografien entsteht von der lokalen Perspektive ausgehend eine globale Schau. Anhand von Objekten, Fotografien, Zeichnungen aus den Sammlungen der Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut und Performances sowie zeitgenössische Kunst eröffnet das Museum neue Perspektiven auf das intime, aber immer öfter sichtbare Thema der Tattoos und Piercings.

GRASSI invites

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Ausstellung im Tattoo-Museum Aue

"Uns Mitgliedern der Selbsthilfegruppe "Verwaiste Eltern" Aue-Szb hat das Thema sehr bewegt und wir haben alle es für gut empfunden, wenn sich Hinterbliebene und Freunde ein Tattoo stechen und somit ihre Liebe, Freundschaft zum Verstorbenen bekunden. 

Wir fanden die Ausstellung interessant und bewegend, sie ging uns unter die Haut!

Danke und herzlichst"

 

Iris Leistner

von den "Verwaisten Eltern“ Aue

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Schlossgalerie Landratsamt Saalfeld

Ab dem 8. Mai bis zum 9. Juni ist unsere Ausstellung im Landratsamt Saalfeld zu sehen. Wir freuen uns für die große Aufmerksamkeit, die uns von den Gastgebern und den interessierten Besuchern entgegen gebracht worden sind und wünschen weitere zahlreiche Ausstellungsbesucher.

Ausstellungseröffnung Trauertattoos. Mit dabei bei der Eröffnung in Saalfeld Gabi Schroth eine der Teilnehmerinnen des Fotoprojektes.


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In der Mühlhausener Kirchengemeinde

VOM 12. BIS 20. APRIL 2017 IST DIE AUSSTELLUNG IN DER KIRCHE:

St. Petri-Margarethen in Mühlhausen in Thüringen zu sehen.

 

Die engagierte Kirchengemeinde hat die Ausstellung zu einem inhaltlichen und ästhetischen Diskurs in die Kirche geholt. Denn natürlich stellt sich die Frage, ob die Verarbeitung des Trauerschmerzes über eine "Selbstverletzung" sich mit dem konfessionellen Verständnis deckt. 

Manchmal kommt der Glaube an Gott durch den schmerzhaften Verlust ins Wanken; manchmal erstarkt er auch. Stehen die Trauerwege sich diametral gegenüber oder gibt es ein parallel?

 

Wir freuen uns auf die Reaktionen und wünschen der Ausstellung und der Gemeinde in Mühlhausen viel Erfolg!


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