Ausstellung im Tattoo-Museum Aue

"Uns Mitgliedern der Selbsthilfegruppe "Verwaiste Eltern" Aue-Szb hat das Thema sehr bewegt und wir haben alle es für gut empfunden, wenn sich Hinterbliebene und Freunde ein Tattoo stechen und somit ihre Liebe, Freundschaft zum Verstorbenen bekunden. 

Wir fanden die Ausstellung interessant und bewegend, sie ging uns unter die Haut!

Danke und herzlichst"

 

Iris Leistner

von den "Verwaisten Eltern“ Aue

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Schlossgalerie Landratsamt Saalfeld

Ab dem 8. Mai bis zum 9. Juni ist unsere Ausstellung im Landratsamt Saalfeld zu sehen. Wir freuen uns für die große Aufmerksamkeit, die uns von den Gastgebern und den interessierten Besuchern entgegen gebracht worden sind und wünschen weitere zahlreiche Ausstellungsbesucher.

Ausstellungseröffnung Trauertattoos. Mit dabei bei der Eröffnung in Saalfeld Gabi Schroth eine der Teilnehmerinnen des Fotoprojektes.


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In der Mühlhausener Kirchengemeinde

VOM 12. BIS 20. APRIL 2017 IST DIE AUSSTELLUNG IN DER KIRCHE:

St. Petri-Margarethen in Mühlhausen in Thüringen zu sehen.

 

Die engagierte Kirchengemeinde hat die Ausstellung zu einem inhaltlichen und ästhetischen Diskurs in die Kirche geholt. Denn natürlich stellt sich die Frage, ob die Verarbeitung des Trauerschmerzes über eine "Selbstverletzung" sich mit dem konfessionellen Verständnis deckt. 

Manchmal kommt der Glaube an Gott durch den schmerzhaften Verlust ins Wanken; manchmal erstarkt er auch. Stehen die Trauerwege sich diametral gegenüber oder gibt es ein parallel?

 

Wir freuen uns auf die Reaktionen und wünschen der Ausstellung und der Gemeinde in Mühlhausen viel Erfolg!



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Beutler Bestattungen GmbH & Co. KG

Am 12. März 2017 wurde erstmalig in Kiel die Wanderausstellung „Gefühlslandschaften“ exponiert.

 

Als Veranstaltungsort wurde ein neutraler Ort gewählt. Die kleine Halle der überregional für Events aller Couleur bekannten „Halle 400“ erwies sich als ideale Räumlichkeit. Auf ca. 220 m² wurden die 21 Banner der Firma ConVela ausgestellt.

Die Veranstaltung wurde im Vorfeld via Facebook und in der regionalen Presse mit Werbung und PR-Texten beworben, sowie mit Werbeplakaten im gesamten Stadtgebiet.

Schon diese Maßnahmen lösten eine vielfältige Resonanz aus und deuteten auf Gesprächsbedarf der Interessenten, die das Thema Trauer und Tattoo gleichermaßen positiv und aufgeschlossen betrachteten.

 

 

Die Gäste waren durchweg positiv beeindruckt von den bewegenden Fotografien und Geschichten. Eine Vielzahl der Besucher hat bereits eine Verlusterfahrung im Leben gemacht. Einige zeigten bereitwillig ihr eigenes „Trauertattoo“ und erzählten die Geschichte dazu. Es schien, als bewegten und ermutigten die Bilder und Geschichten der Ausstellung, über eigene Verluste in dem Rahmen zu sprechen.  Vielen Besuchern fiel offensichtlich der emotionale Druck schwer; einige mussten hin und wieder an die frische Luft gehen, blieben aber trotzdem bei der vorherrschenden stimmlichen Tendenz, dass es gut ist, darüber zu sprechen und sich mit der Trauer auseinanderzusetzen. Einige hatten Zweifel, ob ein „Trauertattoo“ die Trauer verstärkt bzw. unendlich macht, weil ein Tattoo ja schließlich irreversibel ist und der Trauerschmerz dauerhaft präsent ist.

 

Diese Frage konnten und wollten wir nicht eindeutig beantworten. Einerseits erscheint es uns auch möglich, dass ein derart intimes Tattoo nicht unbedingt förderlich ist bei einer lavierten Trauer oder einer sich pathologisch entwickelnden Trauer. Bei den Besitzern eines derartigen Tattoos erschien jedoch der Eindruck: Mit der Bestattung hat ja grundsätzlich psychologisch eine Trennung stattgefunden und somit stellt  ein Tattoo ein sehr intimes Erinnerungsschmuckstück dar. Ein ehrenvolles, sehr wertvolles Mahnmal der Verbundenheit, welches von den Menschen als kraft- und hoffnungsspendend wahrgenommen wird und mit Stolz getragen wird.

 

Wir hatten das Glück, wenige Tage vor der Ausstellung einen Tattookünstler für die Ausstellung zu gewinnen. Er konnte aus fachlicher und künstlerischer Sicht viele Fragen beantworten; zumal neben dem Aspekt eines wertschätzenden Umgangs mit Trauernden und der Erinnerungskultur im Allgemeinen doch auch eine Vielzahl der Gäste konkretes Interesse an einem Tattoo hatten.

 

Das Publikum bestand im Wesentlichen aus einem gut gemischten Personenkreis im Alter zwischen ca. 30-70 Jahren, sowie einer Vielzahl jüngerer Menschen etwa zwischen 18-30 Jahren, oftmals auch Großelternteil mit Enkel oder Eltern mit Kindern. Die Veranstaltung hatte also auch etwas Generationsübergreifendes und –verbindendes.

Der Charme der ehemaligen Industriehalle hat den authentischen Charakter der abgebildeten Einzelschicksale eine besondere Stimmung verliehen. In Verbindung mit stilvollem, modernen Ambiente und Service war die Ausstellung ein großer Erfolg und hat auch unserem Unternehmen eine ideale Plattform dargeboten, Menschen für die Themen und die Verantwortung eines Bestatters zu sensibilisieren.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen noch sehr viel Erfolg mit Ihrer tollen Idee.

 

Herzliche Grüße

Heinz & Anja Beutler


Wir bedanken uns ganz herzlich für das außerordentliche Engagement von Anja & Heinz Beutler (Beutler Bestattungen in Stein/Laboe). Bemerkenswert war und ist der Einsatz vorab zur Publik-Machung der Ausstellung und des Themas. Aber auch zahlreiche tolle Fotos und ein reflektiertes Feedback sowie ein Radiomitschnitt (9. April 2017, Radio Hamburg) zeugen von einer echten Auseinandersetzung des Gastgeber:  Bestattungshaus Beutler. Vielen DANK dafür!!!!


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TrauerLichtung

Wir haben heute die erfolgreiche Ausstellung mit vielen guten Feedbacks des Friedhofs Ohlsdorf geschlossen.

 

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Ihnen bedanken :

für diese zündende Idee, 

für deren Wachstum,  Ihre geführten Gespräche und das gegebene Vertrauen, 

für die Umsetzung und Veröffentlichung,

für die Organisation und  das Ausleihen dieser wundervollen und gelungenen Ausstellung, die  w i r k l i c h  unter die Haut geht. 

 

Herzliche Grüße 

 

Claudia Bartholdi

 

TrauerLichtung

Bestattungen in Frauenhänden

Claudia Bartholdi e.K.

Hamburg


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Trauertattoos zwischen Prominenten  - Ausstellung auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg

Die Trauertattoos sind in prominenter Gesellschaft. Denke ich, als ich über bemooste Wege laufend einen Teil des größten Parkfriedhofs der Welt in Hamburg Ohlsdorf entdecke. An diesem Dienstag wird hier im Hauptgebäude die Trauertattooausstellung eröffnet. In unmittelbarer Nähe zu Roger Willemsen, Roger Cicero, James Last und Hellmuth Karasek. Sie alle fanden hier ihre letzte Ruhe. In Hamburg Ohlsdorf .

 

Vor der Ausstellung sehe ich mich um. Und entdecke Parallelen zu den Tattoos. Auch hier sind Worte und Symbole eingraviert, nicht auf der Haut, aber auf Stein. Auch hier finden sich Symbole der Trauer, so individuell wie die Menschen.

 

Claudia Bartholdi hat die Trauertattooausstellung nach Hamburg geholt. In das Verwaltungsgebäude direkt am Eingang. „Schon beim Aufstellen der Bilder haben mich die Leute angesprochen. Es entstanden sofort Gespräche. Die Bilder erwecken Aufmerksamkeit“, sagt die Bestatterin zur Begrüßung. Sie selbst hat sich 3 Jahre nach dem Tod ihrer damals 13jährigen Tochter ein Erinnerungstattoo stechen lassen: „Es ist nur für mich. Es zeigt eine Barke, Licht am Ende des Tunnels und Farbe. Diese Symbole habe ich damals geträumt.“  Inzwischen sind sie auch das Logo ihrer Firma „trauerlichtung - Bestattungen in Frauenhänden“ in Hamburg.


„Ich fand es erst schwierig, mit dem Thema Trauertattoos umzugehen“, gesteht Rainer Wirz, Bereichsleiter Friedhöfe in Hamburg und eröffnet die Ausstellung. „Aber je mehr ich mich damit beschäftigte, um so mehr veränderte sich meine Meinung. Ich wünsche der Ausstellung, dass sie den Menschen nahe geht, dass sich die Leute damit auseinander setzen. Ich wünsche mir, dass sie zum Nachdenken anregt und diese besondere Art der Darstellung der Trauer mehr Akzeptanz findet“.

 

Kurze Zeit später sind die Gäste ins Gespräch vertieft. Claudia Bartholdi spricht mit zwei zufällig vorbeikommenden Frauen über das Symbol des Schmetterlings. Dabei schauen sie immer wieder auf die Schmetterlingssymbole von Martina Otto. Sie hatte dieses Symbol tatsächlich auf dem Grabstein ihrer Tochter. Erst später kam ihr die Idee, genau dieses Symbol in ein Tattoo zu verwandeln. 

 

Auch Ina Marino ist angereist. Als wir sie für die Ausstellung vor zwei Jahren fotografierten, lebte ihre schwerkranke Tochter noch. „Schau mal“, sagt sie nun und hebt den Ärmel ihres Pullovers. „ich wollte mein Tattoo doch ergänzen um ein weiteres Tattoo, wenn Lucia stirbt. Sie starb am 8.November 2015. Ich habe gar keinen Schmerz empfunden beim Stechen.“

 

Erstmalig steht Angela Brandt-Migge vor ihrem eigenen Porträt. An ihrer Seite ihre jüngster Sohn Dorian. Der 7jährige zeigt mir das Foto, das ihm am meisten gefällt und zeigt dabei auf das Tattoo von Hallo Kitty: „Das ist witzig.“ Angela erzählt: „Noch habe ich mein Tattoo nicht ganz zu Ende gebracht. Aber ich habe es unbedingt vor. Es ist schon eigenartig, sich so groß zu sehen und es berührt.“

Sie alle finden sich hier wieder, in den Bildern, den Geschichten.“Ja, genau so ist es!“, dieses Gefühl habe ich beim Betrachten der Bilder, sagt Claudia Bartholdi. „Ja, ich weiß, wie sich Trauer anfühlt.“

 

Bereuen die Trauernden nicht irgendwann ihr Tattoos, fragt eine Besucherin. Ursula Gräfe ist selbst Besucherin und entfernt beruflich Tattoos auf Wunsch: „Gerade war eine junge Frau bei mir. Sie hatte sich in Erinnerung an ihre verstorbene Großmutter den Spruch in italienischer Sprache: „Ich lege meine Hand auf deine Schulter“ auf ihre eigene Schulter tätowieren lassen. Auf die andere Schulter das Geburtsdatum der Oma. Sie wollte die Nähe zu ihrer Oma unmittelbar nach deren Tod spüren. Doch inzwischen hat sie die Trauer um ihre Großmutter integriert und braucht das Tattoo nicht mehr.“

 

Claudia Bartholdi hat ein Gästebuch ausgelegt, um jedem Besucher einer Chance zu geben, seine Gedanken und Gefühle auszudrücken. Sie sagt: „Die Friedhofskultur ist im Wandel. Auch der Ausdruck der Trauer wandelt sich.“ Das zeigen auch die zahlreichen Tattoos in der Trauer.

 

Als ich das Hauptgebäude verlasse, gehe ich noch einmal über die den weitläufigen Friedhof. Ich habe nur einen Bruchteil gesehen. 391 Hektar Fläche sind es insgesamt - so viel wie 566 Fußballfelder. Und ich hänge der Frage nach: Hätten sich die Angehörigen von Hans Albers, Wolfgang Borchert oder Heinz Erhardt jemals in Ihrer Trauer ein Tattoo stechen lassen, wenn Tattoos damals einen besseren Ruf gehabt hätten? Gedanken auf dem Ohlsdorfer Friedhof, dem größten Parkfriedhof der Welt.

 

Ausstellungszeit

7.2. bis 3.3.2017

 

Montag -Donnerstag 9-16 Uhr

Freitag 9-15 Uhr

 

* * *

Ohldorfer Friedhof Hamburg

Verwaltungsgebäude

 

Fuhlsbüttler Straße 756

22337 Hamburg



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Saarbrücken

Tattoos können mehr sein, als nur in die Haut gestochene Bilder. Sie können den Angehörigen Trost spenden und bei der Trauerbewältigung entscheidende Hilfe leisten. 

 

Das Bestattungsinstitut Hubert Laubach ist auf diese einzigartige Wanderaustellung von conVela gestoßen und bringt diese nun nach Saarbrücken.

 

Der Auftakt dieser einmaligen Trauertattoo Fotoausstellung von conVela - Erinnerungskultur wird am Samstag, den 10. November ab 14:00 Uhr im Beerdigungsinstitut Wilhelm Wagner in Saarbrücken stattfinden:

 

Bestattungsinstitut Wagner

Deutschherrnstraße 82, 

66117 Saarbrücken

 

Die Veranstaltung ist kostenlos und für Speis und Trank ist bestens gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Zudem wird die Fotoausstellung noch einmal im Dezember im Nauwieser Viertel in Saarbrücken stattfinden. Weitere Informationen hierzu folgen.


Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wir hatten viele Menschen da, die einen ähnlichen Hintergrund haben. Vielen DANK für diese Ausstellung.

 

Tobias Felt


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Aus dem Gästebuch

Man schiebt etwas zwischen seine Haut und sein Schicksal

 

„Ich bin ganz überwältigt . Mich so zu sehen und meine eigenen Worte zu lesen“, sichtlich aufgewühlt und gleichzeitig auch stolz erzählt Christian von seinen Eindrücken der Ausstellung in Magdeburg, dessen Teil er selbst ist. „Ich werde mir die Ausstellung am Wochenende noch einmal mit der Mutter meines verstorbenen Freundes ansehen“, sagt er am Abend der Eröffnung an diesem 10.November 2016.

 

Ähnliche Sätze hören wir viele an diesem sehr gut besuchten Eröffnungsabend im MDR Landesfunkhaus in Magdeburg. Weit mehr als 100 Menschen sind gekommen. Manche von weiter her - wie die Leipzigerin Gabi Schroth, Jürgen aus dem benachbarten Niedersachsen, Jennifer aus Dessau und natürlich sind auch die Magdeburgerinnen Gela und Martina anwesend. Erstmalig sehen sie ihre Porträts in dieser Ausstellung. Martina sagt: „Ganz bestimmt guckt meine Tochter heute zu und sagt: Ich bin stolz!“ 

Katrin Hartig (re) mit Gabi Schroth (li) im Gespräch
Katrin Hartig (re) mit Gabi Schroth (li) im Gespräch

Parallel zur Eröffnung tauschen sich über 1000 Menschen über diese Ausstellung bei Facebook aus und  erzählen sich im Netz ihre Tattoogeschichten. Ihre Geschichten der Trauer. So schreibt Ute: „Auf meinem linken Unterarm steht…Du bist nicht mehr da wo du warst, aber du bist überall wo ich bin. Das steht für meine Tochter, die vor 32 Jahren gestorben ist.“ 

Und Antje antwortet: „…So abgefahren das klingt, es hat sehr geholfen, hab einen Gecko, der symbolisiert das wandern zwischen den Welten der Lebenden und Verstorbenen.

Die Erinnerungstages sorgen für Gesprächsstoff. Geben der Trauer Raum. Schnell füllt sich ein ausgelegtes Gästebuch mit Eindrücken und Gefühlen der zahlreichen Besucher aus allen Altersgruppen. Tattootypen sind dabei, aber mehrheitlich Menschen, die mit Tattoos eigentlich bisher nichts im Sinn hatten.

All das passt zu einem Zitat, welches ich zur Eröffnung mitbrachte aus einem gerade gelesenen Buch: „Tätowierungen sind neue, selbstgewählte Kennzeichen. Man schiebt etwas zwischen seine Haut und sein Schicksal. Einen Tropfen Mut.(aus: Das schönste Wort der Welt von Margaret Mazzantini )

 

Am Montag nach dem Wochenende werfe ich einen Blick in das ausgelegte Gästebuch.

Während ich die Einträge lese, flackert unter dem Porträtfoto von Christian eine kleine Kerze. In Erinnerung an Thommy. Sie waren also gemeinsam da. Er, der Freund und Thommys Mama.    



Einträge aus dem Gästebuch in Magdeburg

"Jetzt nach dieser Ausstellung, weiß ich was Seele ist." Volkhard

 

"Es hat mich echt beeindruckt, wie man Trauern kann." B.M. 11.11.16

 

"Liebe, Glaube, Hoffnung…Tolle Ausstellung. Zeit zum Nachdenken." Antje und Udo  13.11.2016

 

"Eine sehr schöne Ausstellung. Haben selbst Gedenktattoos und können nur bestätigen, das diese uns über die Trauer geholfen haben." Gaby und Steffi 16.11.2016

 

"Habe mir heute Mittag ein Trauertattoo stechen lassen. In Erinnerung an einen meiner besten Freunde. Musste hier mit Tränen kämpfen. Vielen Dank für diese Ausstellung."

Aus Leipzig, Marlene, 16.11. 2016

 

"Ich habe den Aufruf von Mark Benecke bei Facebook gelesen und für mich war sofort klar: das muss ich mir unbedingt ansehen. Ich trage nämlich selbst ein Trauertattoo für meine vor zwei Jahren verstorbene Schwester.

Ich finde die Idee und Umsetzung einfach großartig… ." Manuela

 

"Bilder bleiben, wenn man geht…

Bilder kommen, wenn man sich erinnert…

Bilder auf der Haut kann mir keiner mehr nehmen…

Ich bin die Tochter eines Fotografen, der Bilder auf der Haut nicht so sehr mag.

Er sollte kommen und schauen, dann würde er verstehen! Sehr beeindruckend, besonders das Übernehmen der Handschrift von verstorbenen Menschen… Danke für diese Eindrücke." Fanny

 

"Danke für die tolle Ausstellung. Ich bin emotional sehr berührt. Auch ich trage ein Trauertattoo in Erinnerung an meinen verstorbenen Sohn." Elke

 

"Eine interessante Art der Trauerbewältigung. Sehr beeindruckend."

 

"Eine wunderbare Ausstellung. Es ist so gut, den Trauerenden hier in dieser Form Platz zu geben."

 

"Es ist gut, dass uns diese heutige Zeit….andere Möglichkeiten… als früher gibt, um Trauer auszudrücken, oder zu leben oder zu erleben. Danke für diese Idee, diese ungewöhnliche Ausstellung zu realisieren." Sibylle

 

"Die Ausstellung hat mir neue Dimensionen eröffnet. Wunderbare Idee, feinsinnige und gute Fotos, die Würde geben und erhalten. Danke"

 


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Dr. Mark Benecke auf FB

Vielen Dank an Dr. Mark Benecke, der uns zu einem Interview im Buch zur Verfügung stand und gestern auf FB unsere Ausstellungsankündigung gepostet hat.

Überwältigend die Vielzahl an Kommentaren und vor allem Fotos von Tattoos und Geschichten dazu ...

 

Die Relevanz des Themas: Lest selbst die Kommentare und verschafft Euch einen Eindruck!!!!!


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Ausstellungseröffnung im MDR Landesfunkhaus

Wir laden Sie recht herzlich zur Ausstellungseröffnung am 

10. November 2016 um 19 Uhr

in das MDR Funkhaus nach Magdeburg ein.

 

Ausstellung im MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt

Stadtparkstraße 8, 39114 Magdeburg. Eintritt ist frei. 

Ausstellungszeitraum: 10. - 30. November 2016

 

Öffnungszeiten:

Mo - Fr 10 - 18 Uhr

Sa - So 10 - 16 Uhr



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Palliativ Kongress Ruhr 2016

„Absolut empfehlenswert“

So das Urteil der Besucher der Ausstellung am 23. & 24. September 2016  auf dem Palliativ Kongress Ruhr 2016. Die Ausstellung „Unsere Haut als Gefühlslandschaft“ veränderte an diesem Septemberwochenende den Blick vieler Menschen, auf Tattoos und deren Träger - über alle Grenzen hinweg: Ich trage dich bei mir! Ich trage dich in mir! Diese nachvollziehbaren Gedanken blieben bei den Betrachtern aus den Bereichen Palliativmedizin, Palliativpflege und Palliativ Care hängen. Das Palliativnetz Bochum e.V. hatte das Fotoprojekt nach Bochum geholt:  eine wundervolle und zutiefst berührende Ausstellung, die von Trauer und immerwährender Liebe erzählt. Von lebensverändernden Erlebnissen - die tief in Herz und Seele einschneiden und durch die Tattoos auch zu einer sichtbaren und be-greifbaren Erinnerung werden.

Der Veranstalter das Palliativnetz Bochum e.V.   image007.jpghat es sich zur Aufgabe gemacht, durch aktuelles Fachwissen zur Weiterbildung und Fortbildung aller beizutragen, die in Palliativmedizin, Palliativpflege und Palliativ Care rasch wachsenden beruflichen Anforderungen gerecht werden müssen. In Kooperation mit dem image008.png

bot der 2. Palliativkongress Ruhr eine breite Palette an interessanten Vorträgen und Workshops hochklassiger Referenten, engagierte Aussteller und eben diese Ausstellung "Unsere Haut als Gefühlslandschaft".

 

 

Die Besucher berührten mich mit ihren Aussagen und Lebensgeschichten ebenso, wie die Besucher durch die Trauertattoo Ausstellung berührt wurden und sich berühren ließen.

"beeindruckend"

"berührend"

"Gänsehaut"


"eröffnet neue Sichtweise"

"absolut sehenswert“


"wunderbar"


"wichtiges Thema - toll umgesetzt"

Danke!

Bücher dieser einzigartigen Wanderausstellung waren am Ausstellungstand von Sternleins Reise www.sternlein-reise.de erhältlich.

 

Innerlich und äußerlich sichtbar bewegt machten die Besucher ihre Runde, um oftmals anschließend über ihre Eindrücke und Gefühle an meinen Ausstellungsstand zu erzählen. So begegnete ich an diesen 2 Tagen etlichen Menschen und ihren persönlichen Lebensgeschichten.

 

Danke, für dieses wertvolle Geschenk. Es ist schön, wenn sich Herzenstüren öffnen, Sichtweisen ändern und sich Horizonte weiten.

Für mich ist die Trauertattoo Ausstellung Ausdruck sichtbar gewordener Liebe, die eindrucksvoll zeigt, wie tief der Tod in Herz und Seele schneidet. Und eben  - immer häufiger auch unter die Haut geht.

Der Tod verändert uns und unsere Leben - was bleibt ist immerwährende Liebe und die Erinnerung, die alles überdauert.

Dem Himmel so nah ... überdauert ein Wimpernschlag die Zeit, wird der Augenblick zur Ewigkeit.

 

Martina Hosse- Dołęga

(Trauerbegleitung Vergissmeinnicht)

www.sternleins-reise.de


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"PSYCHOLOGIE HEUTE"

"Die Tattoo-Therapie" Artikel in der "Psychologie heute" in der Oktoberausgabe
"Die Tattoo-Therapie" Artikel in der "Psychologie heute" in der Oktoberausgabe

In der Septemberausgabe Psychologie heute beschäftigt sich die Redaktion mit dem Phänomen, dass Menschen schmerzvolle Ereignisse, Erfahrungen auf Ihren Körper übertragen. 

Wir - die Autoren der des Ausstellungs- und Buchprojektes "trauertattoo" - wurden in Bezug auf Tattoos im Kontext der Trauer angefragt und haben in einem Interview die phänomenologische Beobachtung inhaltlich eingegeben. Der Artikel „Die Tattoo-Therapie“ auf Seite 40 lässt den Experten Prof.Dr.Erich Kasten u.a. zum Phänomen der Körpermodifikation zu Wort kommen. Ein ausführliches Interview mit ihm und anderen Experten findet sich auch in unserem Buch wieder.

 

Das Heft: OKTOBER 2016

ist an jedem Kiosk oder Zeitungsladen erhältlich und kostet 6,90 €

Online über: www.psychologie-heute.de




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Das Buch "Trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft"

Auf 92 Seiten haben sich die Journalistin, Katrin Hartig und die Fotografin, Stefanie Oeft-Geffarth mit dem Phänomen der "Trauertattoos" beschäftigt. Neben der Wanderausstellung ist eine Publikation entstanden, die unerwartete Bilder und detaillierte Interviews zeigt. Es ist ein sensibles Format. Nicht zu groß für den Anspruch; nicht zu klein für die Wirkung der Fotos.

Die Fotografin schreibt zu Ihren Bildern:

"Mir fremde, unbekannte Menschen, unterschiedlichste

Tattoos an teils sehr persönlichen Stellen, Fotoshootings in ganz Deutschland an unbekannten, unpersönlichen Orten und höchst emotionale und gewaltige Geschichten - das waren die Bedingungen, unter denen Fotos entstehen sollten, die eine Annäherung und visuelle Beweisführung für die intrinsische Beobachtung, die zu diesem Projekt führte, bedeuten sollten. Katrin Hartig  fragte mich an, ob ich eine fotografische Position zum Projekt entwickeln könnte.

Es ist kein künstlerischer Blick. Es sind dienende Fotos. Es sind beschreibende Fotos. Und dennoch versuchen sie, den Menschen, das Tattoo und auch die Position des Tattoos zu thematisieren, ohne zu nüchtern zu sein. Trauer ist zwar ein normales und menschliches Gefühl, aber bei aller Ähnlichkeit sind es dennoch individuelle Geschichten, die singulär durchlebt werden. So ist es auch mit dem Umgang mit der Trauer. Tapfer sind die Menschen, die es versuchen ... ."

 

Neben 13 kurzen Interviews, die eine Art Essenz der langen Gespräche sind, kommen Experten zu Wort. Lisa Schönberg, Psychologin, Dr. Erich Kasten, Professor der Neuropsychologie und der medial bekannte Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke stellen sich ebenfalls den Fragen, die sich Katrin Hartig bei der Auseinandersetzung mit der Beobachtung ergeben haben. 7 lange Interviews lassen einen ausführlichen Blick in die Seelen der Betroffenen zu, bzw. soweit, wie sie den Betrachter in ihr Inneres in Bezug auf ihre Tattoos blicken lassen wollen.

 

Ein spannende, berührende und aufklärerische Publikation. 

 

ISBN 978-3-00-052750-0

92 Seiten, Softcover, Klebebindung, 17 x 24 cm

UVP 14,90€


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"Ich kriege gleich Gänsehaut" - Ausstellungspremiere in Bremen

Wanderausstellung mit 22 Displays
Wanderausstellung mit 22 Displays

„Ich ging direkt auf mich zu…und mir kamen sofort die Tränen“, das sind die ersten Worte, die Kerstin Hau zur Begrüßung findet. Tatsächlich war sie gerade unmittelbar auf die Leinwand mit ihren eigenen Tattoofotos zugegangen. Fotos, die sie zeigen in ihrem Schmerz, ihrer Trauer, Fotos von ihrem Tattoo. Die Wunde, die der Tod ihres 3jährigen Sohnes Charlie hinterließ. Jetzt sieht man auf ihrem Arm seine Kinderzeichnung und Handabdruck. Sie ist eine von über 20 Porträtierten einer deutschlandweit einmaligen Ausstellung „trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft“.

Es ist unsere Premiere auf der Messe „Leben und Tod“ in Bremen an diesem letzten Aprilwochenende 2016. Über zwei Jahre Arbeit liegen hinter Stefanie Oeft-Geffarth und mir, Katrin Hartig. Beschenkt werden wir an diesen zwei Tagen von mehr als hundert Besuchern und vielen berührenden, tief gehenden Gesprächen.

„Ich frage mich, ob ich das auch machen würde - so ein Tattoo stechen, wenn mir so etwas passieren würde.“ „Mir war das Thema bis eben ganz fremd.“ „Tattoos sind so gar nicht meins. Aber nachdem ich das alles gesehen und gelesen habe, kann ich es nachvollziehen, was die Menschen dazu bewegt hat.“ „Ich habe gar nicht gewusst, dass Tattoos auch etwas mit Trauer zu tun haben können“, diese und andere Sätze hören wir im Minutentakt. Es vergeht kein Augenblick ohne einen Besucher, ohne Fragen und regen Austausch. Manchmal werden Tränen weggewischt, vertiefen sich Menschen ins Gespräch. Hören wir Worte wie: „Ich kriege gleich Gänsehaut!“

 

Auf einmal ist unsere Ausstellungsfläche voll mit jungen Menschen. Gymnasiasten aus Bremen. „Wir sollen uns auf der Messe einen Stand aussuchen, der uns besonders interessiert, deshalb sind wir alle hier“, erklären sie uns den Ansturm. Cora und Vivica zeigen auf die Fotos von Kerstin Hau: „Wie viele Möglichkeiten es gibt Trauer auszudrücken“, staunen sie über die Phantasie der porträtierten Trauernden. „Das ist ein Thema, zu dem man nicht so viel findet“, sagen die 16- und 17jährige und stehen lange berührt vor den insgesamt 22 Displays. Und ein paar Schritte weiter blättern zwei weitere Mitschüler durch das begleitende Buch zur Ausstellung mit den ausführlichen Interviews. Inspiriert davon erzählen sie von ihren eigenen Tattoos: dem mit der Pfote vom Lieblingshund und dem Namen der Lieblingscousine. 

Unsere Ansichtsexemplare sind immer in irgendwelchen Händen. 

Gleich nebenan sitzt seit einer halben Stunde ein junges Paar. Sie flüstern: „Guck mal hier….“ Wir kommen ins Gespräch. Jemima Fiedlschuster zeigt auf ihren Unterarm, auf das Tattoo. Es ist ein kleiner Kiebitz: “Mein verstorbener Opa liebte Vögel. Er beobachtete sie regelmäßig.“ Ihr Freund David Gorus hat einen Schuppenkarpfen auf seinem Bein und den Ehering seiner Oma tätowieren lassen: „Sie hat mir diesen Ring vererbt.“ Solche Geschichten hören wir an den beiden Tagen in Bremen viele.

 

Skeptiker lernen wir auch kennen. Neugierige Skeptiker, sie bleiben „hängen“ an den Fotos und den Geschichten dazu. So auch eine Gemeindeschwester. Sie sagt am Ende ihres Besuches: „So habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich bin überhaupt kein Tattootyp, aber ich verstehe es jetzt.“

Als sie hört, dass man die Ausstellung ausleihen kann, dass sie flexibel in jeden öffentlichen Raum stellbar ist - in Rathäuser, Kirchen, Foyers, Galerien - macht sie sich gleich Notizen. Aus allen Teilen Deutschlands kommen letztlich die ersten Anfragen. Nun heißt es für uns den Kalender füllen, damit die Ausstellung „trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft“ wirklich wandern kann.

Sechs unserer Porträtierten haben sich auf den Weg nach Bremen gemacht. Sie werden konfrontiert mit sich selbst, ihrem Innersten. Sie haben sich geöffnet, um ihre Trauer zu zeigen. „Es hat mich ganz schön geflasht“, sagt Andreas Becker. Tränen in den Augen. „Aber es ist gut so. Ich dachte nicht, dass es das auslöst.“ Das Tattoo als Kommunikationsangebot - wie auch die Ausstellung - es funktioniert. „Es ist ein gutes Gefühl“, sagt Kerstin Hau, „es ist noch einmal ganz anders, wenn man dann vor sich selbst steht!“ Vor seiner Geschichte, seinen Narben, seinen Gefühlslandschaften - nach außen getragen. Und mit den anderen, denen es auch so geht.


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trauertattoo - Unsere Haut als Gefühlslandschaft

Ein Projekt von: Katrin Hartig & Stefanie Oeft-Geffarth
Ein Projekt von: Katrin Hartig & Stefanie Oeft-Geffarth

Katrin Hartig ist Fernsehjournalistin und Trauerbegleiterin sowie 2.Vorsitzende Bundesverband Verwaister Eltern und trauernder Geschwister Deutschland e.V.. Sie führte die Interviews und entwickelte die Texte für die Publikationen.

 

Stefanie Oeft-Geffarth ist Unternehmerin und Künstlerin. Stefanie Oeft-Geffarth fotografierte die Protagonisten in ganz Deutschland und ist für die Gestaltung des Projektes verantwortlich.

Nach zwei Jahren Arbeit ist es nun soweit:

Auf der Messe "Leben & Tod" in Bremen (29./30.4.2016) präsentieren wir in einer Ausstellung die Ergebnisse unserer Auseinandersetzung mit einem spannenden Thema: Tattoos im Kontext der Trauerverarbeitung.

 

„Ich wollte etwas, was ich immer bei mir trage“, so begründet Gela ihre Entscheidung für ein Tattoo nach dem plötzlichen Tod ihres Sohnes. „Es ist die nach außen getragene Verbindung zu meiner Mama“, sagt die 23jährige Jennifer im Interview. 

Ein Name, den man nie vergessen will! Ein Datum, das immer bleibt! Weil sie sich für immer an einen geliebten, verstorbenen Menschen erinnern wollen, lassen sich viele Menschen in ihrer Trauer ein Tattoo stechen. Viele Menschen sind dem Aufruf für das Projekt gefolgt.

An mehreren Orten in ganz Deutschlang interviewten und fotografierten wir über zwei Jahre die Trauernden, die ihre Geschichten hinter den Tattoos und der Trauer erzählten.

Das Tattoo kann Liebeserklärung und Brücke zum Verstorbenen sein, wie für den 51jährigen Jürgen: „Unsere Trauer hat uns ja auch dahin geführt, dass sich unsere Meinung über Tattoos komplett geändert hat“, sagt der um seine Tochter trauernde Vater.

 

Ob ein besonderer Schriftzug, ein Symbol, eine Zeichnung. Ob Mann oder Frau. Jung oder Alt. Das Tattoo ist ein Statement für immer, denn Trauer geht nicht vorbei. Sie verändert sich und sucht nach individuellem Ausdruck. Trauer will gesehen werden. Diesem Anliegen sind die Initiatorinnen in diesem persönlich engagierten Projekt nachgegangen und haben eine mietbare Wanderausstellung und eine kleines Buch publiziert.

 

Experten wie Dr. Mark Benecke, Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie sowie Prof. Erich Kasten, Neuropsychologe und Lisa Schönberg, Dipl.-Psychologin ordnen die Erfahrungsberichte ein.

 



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